Rechtliche Informationen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Januar 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Naser Solutions (nachfolgend 'Auftragnehmer') und seinen Kunden (nachfolgend 'Auftraggeber') über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Webdesign, Webentwicklung, App-Entwicklung, Social Media Marketing, Grafikdesign und KI-gestützte Video- und Bildbearbeitung.

Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet. Der Vertrag kommt zustande durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungserbringung.

Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer.

3. Leistungsumfang

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung in der Auftragsbestätigung. Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers werden gesondert berechnet.

  • Webdesign und Webentwicklung: Konzeption, Design und technische Umsetzung von Websites
  • App-Entwicklung: Entwicklung maßgeschneiderter Anwendungen für verschiedene Plattformen
  • KI-gestützte Bild- und Videobearbeitung: Professionelle Bearbeitung mit modernsten KI-Technologien

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Durchführung des Auftrags notwendigen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen, die durch verspätete oder unvollständige Zulieferungen entstehen, gehen zu Lasten des Auftraggebers.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, die vom Auftragnehmer erstellten Entwürfe und Zwischenergebnisse zeitnah zu prüfen und Änderungswünsche mitzuteilen.

5. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Zahlung erfolgt nach Rechnungsstellung innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug. Bei Projekten mit längerer Laufzeit können Teilzahlungen vereinbart werden.

Wir akzeptieren Zahlungen per Banküberweisung. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet.

6. Nutzungsrechte und Portfolio-Verwendung

Der Auftragnehmer räumt dem Auftraggeber nach vollständiger Zahlung der Vergütung die vertraglich vereinbarten Nutzungsrechte an den erstellten Werken ein. Sofern nicht anders vereinbart, erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht.

<strong>Portfolio-Verwendung:</strong> Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die im Rahmen des Projekts erstellten Arbeiten (Websites, Apps, Designs, Videos, Bilder) für eigene Marketing- und Präsentationszwecke zu verwenden. Dies umfasst insbesondere die Darstellung in Portfolio, auf der eigenen Website, in Social Media sowie gegenüber potenziellen Neukunden als Referenz.

Sollte der Auftraggeber eine Portfolio-Verwendung ausdrücklich nicht wünschen, ist dies vor Vertragsschluss schriftlich mitzuteilen. In diesem Fall kann ein Aufschlag von 20% auf die Projektkosten erhoben werden.

7. Gewährleistung

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erstellten Arbeiten zum Zeitpunkt der Abnahme frei von Sach- und Rechtsmängeln sind. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.

Mängelansprüche setzen voraus, dass der Auftraggeber seinen Untersuchungs- und Rügepflichten gemäß § 377 HGB ordnungsgemäß nachgekommen ist. Bei berechtigter Mängelrüge erfolgt zunächst eine Nachbesserung.

8. Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.

Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger Anfertigung von Sicherungskopien entstanden wäre.

9. Geheimhaltung

Beide Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen geheim zu halten und nur zur Erfüllung des Vertrags zu verwenden.

Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

10. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.